Der Traum des Segel-Sieges

Adrian Hoesch, ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums, segelt bei den Olympischen Spielen in Tokyo

Der Traum eines jeden Profiseglers: Viele Legenden ranken sich um den Americas Cup. Der erste fand 1851 statt. Damals haben die Amerikaner gewonnen und 132 Jahre vergingen bis die Australier den Cup mithilfe von modernster Technik aus Amerika geholt haben. Doch was macht den Americas Cup so besonders?  Die Budgets der High-Tech-Yachten betrugen teilweise über 100 Mio. Dollar. Die Yachten sind auf dem neuesten Stand der Technik und haben sich seit der Entstehung dieser Regatta enorm verbessert. Der Wettkampf wird auf sogenannten Katamaranen ausgetragen, das sind Boote die zwei dünne Rümpfe haben. Die Rennyachten befinden sich auf dem neuesten Stand der Technik: sie foilen. Das heißt, sie benutzen ‚Tragflächen‘ durch die der Katamaran auf dem Wasser gleitet. Diese Tragflächen sind relativ klein im Gegensatz zum Schiff, doch sie halten das Gewicht. Wenn ein Schiff schnell genug ist, dass es foilen kann, wird es automatisch auch schneller sein, da der Wasserwiderstand sehr gering ist.

Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 75 km/h. In dieser Regatta geht es darum, neun Wettfahrten zu gewinnen. Diese Wettfahrten werden als Matchrace ausgetragen: eins gegen eins. Der schnellere gewinnt. Die Rennyachten sind mit den besten Segelprofis der Welt besetzt. Technisch weniger aufwändig und teuer, aber sportlich deswegen nicht weniger herausfordernd und angesehen ist das olympische Segeln. Die olympische Idee lebt von dem Gedanken, dass Sport kein Beruf sei, sondern eine der schönsten Nebenbeschäftigungen der Welt, Hobby, Leidenschaft, also etwas für die Amateure, im Wortsinn also für "Liebhaber", lateinisch von "amare" - lieben, oder italienisch: "ans Meer!"

Deswegen sind bei Olympiaden keine Profis zugelassen.  Um so erfreulicher, dass ein Student der Wirtschaftswissenschaften und ehemaliger Schüler der Villa Eggenberg mit seiner Segel-Leidenschaft bei den Olympischen Spielen teilnimmt!

Wir wünschen ihm

VIEL GLÜCK!


Quelle: www.byc.de/adrian-hoesch-segelt-im-470er-bei-den-olympischen-spielen-in-tokyo/#iLightbox[gallery38973]/1
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