Der Traum des Segel-Sieges

Der Americas-Cup zählt zu den exklusivsten Yacht-Wettrennen der Welt. Warum eigentlich?

Der Traum eines jeden Profiseglers: Viele Legenden ranken sich um den heiß ersehnten Americas Cup. Augen in aller Welt richten sich auf die Bermudas, denn dort fand  der Americas Cup 2017 statt. Die Rennen starteten am 26. Mai 2017. Der Gewinner, also der Herausforderer, trat dann am 17. Juni 2017 auf den Bermudas  gegen den Verteidiger Oracle Team USA an.   Der erste Americas Cup fand 1851 statt. Schon damals haben die Amerikaner gewonnen. 132 Jahre vergingen bis die Australier den Cup mithilfe von modernster Technik aus Amerika geholt haben. Doch was macht den 35. Americas Cup so besonders? Team Oracle USA plant ein sogenannte Americas-Cup-Village neben dem Royal Naval Dockyard. Der sogenannte Louis-Vuitton-Cup ist die Ausscheidungsregatta für die älteste und die berühmteste Seeregatta der Welt.  Schon allein die Teilnahme am Louis-Vuitton-Cup setzte großes finanzielles Engagement voraus: Die Budgets der High-Tech-Yachten betrugen teilweise über 100 Mio. Dollar.

Die Yachten sind auf dem neuesten Stand der Technik und haben sich seit der Entstehung dieser Regatta enorm verbessert. Der Wettkampf wird auf sogenannten Katamaranen ausgetragen, das sind Boote die zwei dünne Rümpfe haben. Die Rennyachten befinden sich auf dem neuesten Stand der Technik: sie foilen. Das heißt, sie benutzen ‚Tragflächen‘ durch die der Katamaran auf dem Wasser gleitet. Diese Tragflächen sind relativ klein im Gegensatz zum Schiff, doch sie halten das Gewicht. Wenn ein Schiff schnell genug ist, dass es foilen kann, wird es automatisch auch schneller sein, da der Wasserwiderstand sehr gering ist.

Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 75 km/h. In dieser Regatta geht es darum, neun Wettfahrten zu gewinnen. Diese Wettfahrten werden als Matchrace ausgetragen (eins gegen eins). Die Rennyachten sind mit den besten Seglern der Welt besetzt.