Biss durch Technik

Stell dir vor, Du verlierst einen Zahn. Wie modernste Technik Dir helfen kann, Deine Lücke zu schließen.

Egal, ob der Zahn aufgrund eines Unfalls ausgeschlagen wurde oder, ob dieser bedingt durch Krankheit nicht erhaltungswürdig war, man stellt sich anschließend die Frage, ob und wodurch dieser ersetzt werden soll.

Neben den herkömmlichen, von der Krankenkasse bezahlten, herausnehmbaren Versorgungsmöglichkeiten, gibt es seit geraumer Zeit ästhetische, festsitzende Implantate, die sich im 21. Jahrhundert immer mehr an Beliebtheit

erfreuen. Allerdings war bisher teilweise dennoch eine kritische Meinung über das Einsetzen der künstlichen Zahnwurzeln unter Betroffenen verbreitet,

denn vor allem das manchmal vorher notwendige Sinuslift (= Knochenaufbau) oder  die gefährlich naheliegenden Kieferhöhlen oder Nerven bereiten so manchem Patienten Kopfschmerzen. Um eine notwendige Implantation so sicher wie möglich zu

gestalten, ermöglicht es die heutige, technisch orientierte Zahnmedizin mithilfe einer 3-dimensionalen Röntgenaufnahme die Knochensituation und das Einbringen des Titanimplantats im Voraus zu planen. Der Behandler kann sowohl die genaue Position, als auch die Winkelung des Implantats am Computer bestimmen.

Darüber hinaus ermöglichen solche Computerprogramme eine exakte Vorstellung, ob und wie der Knochen aufgebaut oder erweitert werden muss. Um dann die vorher bestimmte perfekte Position des Zahnimplantats in den Kiefer des Patienten zu übertragen, fertigen die Operateure eine passgenaue Bohrschablone an, die es im Mund ermöglicht, die Bohrung und das darauf

folgende Implantat genau so zu setzen, wie es am Computer unter Berücksichtigung der anatomischen Gegebenheiten geplant wurde. Durch diesen technischen Fortschritt ist es ab sofort möglich, die Risiken und die Dauer einer solchen Implantation zu minimieren und

die heutigen Möglichkeiten bezüglich der Computer- und Softwaretechnik sinnvoll für die orale Gesundheit des Menschen einzusetzen. Cool, oder?